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Generalversammlung 2019 vom CC Oberwallis

Auch an der diesjährigen GV unseres Heimclubs durften wir teilnehmen, Red und Antwort stehen und mit den Mitgliedern auf unsere tolle Saison anstossen. HERZLICHEN DANK an den ganzen CCO für die grossartige Unterstützung. Wir freuen uns auch auf eine weitere tolle Saison mit dem CCO und dem Walliser Wappen auf dem Rücken.


Zwei Grand Slams zum Saisonende

Nach drei weiteren intensiven Wochen in Kanada ging die lange Saison 2018/19 zu Ende. Unerwartet und mit umso mehr Freude konnten wir uns für zwei weitere Grand Slams qualifizieren. Die beiden letzten Grand Slams der Saison, die Players’ Championship und der Champions Cup gehören zu den prestigeträchtigsten Events in unserem Sport. Für die Players’ Championship qualifizieren sich die besten 12 Teams der Saison, für den Champions Cup diejenigen Teams, die einen wichtigen Event der World Curling Tour gewinnen konnten. Dies waren in unserem Fall das Womens Masters in Basel sowie der Grandslam Tour Challenge Tier 2, welche wir vergangenen Oktober und November auf dem 1. Platz beendeten. Mit diesen beiden Grand Slams, an denen wir uns zwar nicht qualifizieren, jedoch wertvolle Erfahrung sammeln konnten, geht eine erfolg- und ereignisreiche Saison zu Ende.

Für uns geht es jetzt erst einmal in eine kurze Sommerpause, bevor schon bald die Vorbereitungen für die nächste Saison wieder starten. Wir wünschen allen einen schönen Sommer!

  


Enttäuschende Schweizermeisterschaft

Es war leider nicht unsere Woche. Wir haben die ganze Woche hart gekämpft, konnten die diesjährige Schweizermeisterschaft in Thun jedoch nur auf dem 5. Rang abschliessen. Viel hat nicht gefehlt, in den meisten verlorenen Spielen fehlten wenige Zentimeter zum Sieg. Aber das Leben geht weiter und damit auch das Curler-Leben. Wir haben das Glück, noch einmal an einem Grand Slam, dem Champions Cup, teilnehmen zu können. Weitere Infos dazu unter http://www.thegrandslamofcurling.com/curling/champions-cup/

  


14 Flüge und 4 Turniere auf 3 verschiedenen Kontinenten später

Im Dezember führte uns unsere Reise nach Xining, Qinghai, China, wo wir die Schweiz am „International Curling Elite Qinghai“ vertreten durften. China war für viele von uns eine neue Erfahrung. Die Woche entpuppte sich als auf und ab, wir gewannen zwar die meisten Spiele, waren aber nicht zufrieden mit unserer Leistung. Unser Ziel war es, uns für die Playoffs zu qualifizieren, was uns schlussendlich auch gelang. Sowohl im Halbfinal als auch im Bronze-Spiel gelang es uns nicht, unsere Leistung zu steigern und wir mussten uns mit dem 4. Platz zufrieden geben.

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Kaum zuhause angekommen, ging es am nächsten Tag auch schon weiter mit dem Schweizer Cup in Biel. Der Schweizer Cup ist ein neues Format, ähnlich den Schweizer Meisterschaften, wo alle Schweizer Elite-Teams in zwei Gruppen gegeneinander antreten. Trotz Jetlag qualifizierten wir uns ungeschlagen in unserer Gruppe für den Halbfinal, welchen wir in einem sehr knappen Spiel gegen Team Feltscher für uns entscheiden konnten. Im Final trafen wir auf Team Tirinzoni und wir merkten schnell, dass die Strapazen der vergangenen Reise nun doch ihre Spuren hinterlassen hatte. Wir konnten nicht unser bestes Curling zeigen und mussten uns geschlagen geben. Trotzdem sind wir stolz auf unseren 2. Rang, wir haben unsere Position im Schweizer Frauen-Curling klar verteidigt.

Swisscup Podest

Nach einer kurzen Weihnachtspause stiegen wir bereits in den nächsten Flieger, dieses mal nach North Battleford, Kanada, wo wir an unserem ersten Grand Slam teilnehmen und gegen die Top 15 der Welt antreten durften. Nach einem sehr guten Start gegen das kanadische Team um Darcy Robertson, verloren wir unser erstes Spiel dennoch knapp. Auch im zweiten und dritten Spiel gelang es uns nicht, die Gegner zu bezwingen. Obwohl wir enttäuscht waren, keines der Spiele gewonnen zu haben, waren wir uns bewusst, dass nicht viel fehlt. Wir sehen dies positiv und nehmen es als Motivation, noch härter zu arbeiten und den letzten kleinen Rückstand zur Weltspitze aufzuholen. 

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Und auch dieses Mal – kaum zuhause – stiegen wir schon wieder in den nächsten Flieger. Drei Tage nach unserer Rückkehr ging es nach Schottland, wo wir am Glynhill International Ladies in Glasgow teilnahmen. Dank einer starken Teamleistung qualifizierten wir uns ungeschlagen für den Viertelfinal, wo wir einmal mehr gegen Team Feltscher antraten. Wir konnten unser Leistungsniveau hoch halten und entschieden die Partie für uns. Auch den Halbfinal gegen das schwedische Team Sundberg konnten wir gewinnen und standen so in unserem vierten Final diese Saison. In einem sehr knappen Spiel mussten wir uns dann aber doch gegen Team Hegner geschlagen geben und beendeten das Turnier auf dem 2. Rang. 

Nach dieser intensiven Zeit liegen nun einige Wochen Training vor uns, bevor wir Mitte Februar nach Thun reisen, um an den diesjährigen Schweizermeisterschaften teilzunehmen. Der Spielplan und auch die Resultate sind unter diesem Link http://www.curling-results.ch/resultat/scl/2018-19/frauen/sm/


1. Platz am Tier 2 Grand Slam of Curling Tour Challenger

Vor rund zwei Wochen sind wir von unserer Kanada-Reise nach Hause gekommen und können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Der erste Teil unserer Reise führte uns nach Morris, Manitoba. Das DEKALB Super-Spiel in Morris ist eines der grössten Sport-Events im 2000-Seelen Städtchen in Mitten der kanadischen Prärie, welches vor allem für seine Rodeo-Veranstaltungen im Sommer bekannt ist. Bei unseren Gastgebern Bud und Shelley angekommen, ging es auch schon bald aufs Eis. Nach einem etwas misslungenen Start konnten wir unsere Leistung schnell steigern und ergatterten genügend Siege, um uns für den Viertelfinal zu qualifizieren. In einem sehr starken Spiel konnten wir dieses Spiel für uns entscheiden, scheiterten dann aber im Halbfinal und beendeten so das Turnier auf dem geteilten 3. Rang.

Zufrieden mit unserer Leistung aber mit dem Wissen, dass wir es auch besser können, reisten wir nach Thunder Bay ON, um zum ersten Mal an einem Grand Slam Event, dem Tour Challenger Tier 2, teilzunehmen. Am sogenannten Tour Challenger der Grand Slam Serie werden zwei Turniere gespielt. Im Tier 1 starten die Teams, welche sich an einem festgelegten Datum in den Top 15 befinden und für den Tier 2 qualifizieren sich die Teams, welche sich auf Platz 16 – 30 befinden. In der Gruppenphase konnten wir uns gegen 3 unserer 4 Gegner durchsetzen und qualifizierten uns so für den Viertelfinal,  wo wir auf unsere Landsleute um Binia Feltscher trafen. In einem spannenden Spiel konnten wir die Partie für uns entscheiden und uns so für den Halbfinal qualifizieren. Dieses Mal konnten wir eine bessere Leistung als in Morris abrufen und zogen dank einem klaren Sieg gegen das kanadische Team Streifel ins Finale ein. Das Finale wurde in der grossen Arena neben dem Tier 1 Finale gespielt. Wir waren nervös, denn wir wussten: Gewinnen wir dieses Spiel, qualifizieren wir uns für einen weiteren Grand Slam Event, was ein grosser Meilenstein auf unserem Weg sein würde. Trotz dieser anfänglichen Nervosität konnten wir gegen das japanische Team Yoshimura eine gute Leistung abrufen und gewannen das Spiel mit einem schönen Draw von Briar im letzten End. Dieser Turniersieg ist nach Basel bereits der Zweite diese Saison – eine tolle Leistung. Wir freuen uns, im Januar an einem weiteren Grand Slam teilnehmen zu dürfen.

Nun heisst es weiter zu trainieren bis wir Mitte Dezember am China Qinghai International Curling Elite teilnehmen.

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1. Platz am Women`s Masters Basel

Das Turnier in Basel fand vom 12-14. Oktober statt, für uns startete es jedoch später als erwartet, da das schwedische Team Hasselborg krankheitsbedingt absagen musste und nicht am Turnier teilnehmen konnte. Wir gewannen all unsere Gruppenspiele gegen die Teams aus China, Deutschland und der Schweiz und waren so für den Viertelfinal gegen das Schweizer Team Schori qualifiziert. In einem spannenden Spiel konnten wir den Match mit dem letzten Stein für uns entscheiden und standen im Halbfinal dem Team Uzwil um Ursi Hegner gegenüber, welches wir auch gewinnen konnten. Schon im Halbfinal war klar, dass sich zwei Schweizer Teams im Final gegenüber stehen würden, und so trafen wir auf das Team Langenthal um Binia Feltscher. Nach 8 Ends gingen unserem Gegner die Steine aus und was wir uns so sehr gewünscht hatten wurde wahr: Wir waren soeben Sieger des Women’s Masters in Basel geworden, das wohl höchstdotierte Turnier der Schweiz. Dieser Sieg ist für uns ein wichtiger Meilenstein, denn es ist das erste Turnier der Curling Champions Tour, welches wir für uns entscheiden konnten. Herzlichen Dank an alle, die uns sowohl aus der Ferne als auch vor Ort unterstützt haben!

  


Stockholm Ladies Curling Cup

Nach ein paar Wochen Training ging es für uns Anfang Oktober nach Schweden. In der Gruppenphase konnten wir die Teams aus Italien (Zappone) und China (Zhang) deutlich schlagen. Leider verloren wir die beiden anderen Gruppenspiele gegen das tschechische Nationalteam (Kubeskova) und die Olympiasiegerinnen aus Schweden (Hasselborg). Als drittplatziertes Team in der Gruppe reichte es leider knapp nicht für das Viertelfinale. Trotzdem konnten wir wieder einen Schritt vorwärts machen und freuen uns auf das Womens Masters in Basel.

 


Saisonstart in Kanada

Während die meisten noch die letzten warmen Tage in der Schweiz geniessen durften, ging es für uns nach Kanada mit dem Ziel, die ersten Turniere der Saison zu bestreiten. Seit Juni standen wir bereits auf dem Eis und hatten uns auf die Saison vorbereitet. Auf der ersten Reise nach Kanada standen drei Turniere in Folge auf dem Programm.

In Oakville angekommen ging es in den ersten Tagen vor allem darum, uns möglichst schnell mit der Zeitverschiebung anzufreunden. Die guten Eisverhältnisse konnten wir im ersten Turnier gleich für uns ausnutzen und wir gewannen 3 von 4 Spielen in der Gruppenphase. Wir befanden uns so an zweiter Stelle und qualifizierten uns direkt für den Halbfinal. Leider konnten wir dort unsere beste Leistung nicht abrufen und mussten uns gegen das kanadische Team um Erica Hopson geschlagen geben. Wir beendeten das Turnier auf dem 3. Rang, was ein gelungener Saisonstart ist.

Nach einer weiteren Woche Training in Oakville starteten wir bereits ins zweite Turnier, das etwas stärker besetzt war. Auch am Stu Sells Oakville Tankard starteten wir sehr gut in den Wettkampf und konnten einige Team schlagen, die in der Weltrangliste vor uns klassiert waren. Das Tripple Knock-Out System machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Die Leistung liess etwas nach und wir wurden sofort mit drei Niederlagen bestraft, was für uns bedeutete, dass das Turnier zu Ende war.

Nach zwei Wochen in Oakville ging es ans dritte und letzte Turnier in Cornwall.  Das Eis in Cornwall war zwar komplett anders als wir es aus Oakville kannten, jedoch genau so gut und wir freuten uns, nach zwei Tagen Training auch in dieses Turnier starten zu dürfen. Leider gelang es uns nicht, eine genau so gute Startphase wie an den letzten beiden Turnieren hinzulegen. Nach drei Niederlagen in Folge wussten wir, dass wir uns nicht mehr für die Playoffs qualifizieren konnten. Wir rafften uns jedoch zusammen – wir wollten für die letzten beiden Spiele noch einmal alles geben, und dies gelang uns. Wir spielten zwei gute letzte Spiele und konnten beide für uns entscheiden.

Unsere erste Reise nach Kanada war von Ups and Downs geprägt, wir blicken jedoch stolz auf diese drei Wochen zurück. Wir konnten als Team viel profitieren, haben sehr gute Spiele gezeigt, bewiesen, dass wir auch Top Teams schlagen und kämpfen können, auch wenn es gerade mal nicht so gut läuft. Mit diesen wertvollen Erfahrungen sind wir nun zurück in der Schweiz, wo wir für das internationale Damenturnier in Stockholm vorbereiten.


Neustart unter CC Oberwallis

Es freut uns sehr  mitteilen zu können, dass wir in Zukunft unter dem Curling Club Oberwallis starten werden. Der CC Oberwallis wurde vor einem Jahr gegründet und hat eine brandneue Halle in Brig. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit.

Wir verlassen Wetzikon mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Wir wissen die jahrelange Unterstützung sehr zu schätzen und haben den Club mit viel Freude national und international vertreten.

Vergangene Woche durften wir an der GV des CC Oberwallis offiziell in den Club aufgenommen werden. Unter diesem Link findet ihr eine kleinen Beitrag, welchen Canal 9 dazu ausgestrahlt hat: http://kanal9.ch/sport-vom-29-05-201/


Das Team Stern bleibt zusammen

Nach einer kurzen Bedenkzeit haben wir entschieden, die nächsten vier Jahre in der gleichen Formation zusammen zu bleiben und unsere gemeinsam gesteckten Ziele weiter zu verfolgen. Wir freuen uns schon jetzt auf die unzähligen Trainings auf dem Eis, die vielen spannenden Spiele gegen internationale Gegner und die erlebnisreiche Zeit neben dem Eis. Euer Team Stern